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Bayerische Forschungsstiftung unterstützt zwei Projekte am iPAT

Bayerische Forschungsstiftung

Die Bayerische Forschungsstiftung (BFS) unterstützt in den kommenden 3 Jahren zwei Kooperationsprojekte unter Leitung des iPAT. Damit stehen zusätzliche finanzielle Mittel bereit, um in den kommenden drei Jahren Grundlagenforschung zu betreiben.

Thema des ersten Projektes ist die Minimierung von Windgeräuschen an Hörgeräten. Kooperationspartner ist die SIVANTOS GmbH, die direkt am Standord Erlangen ansässig ist. Aufgrund der windexponierten Lage oberhalb der Ohrmuschel ist die neueste Generation von Hörgeräten besonders anfällig gegenüber Windgeräuschen, wie sie beispielsweise beim schnelleren Gehen oder Fahrradfahren auftreten. Diese Geräusche werden von Hörgeräteträgern als störend empfunden. Aus diesem Grund haben sich die Projektpartner zum Ziel gesetzt, im Zuge des Forschungsvorhabens umfangreiche numerische und experimentelle Untersuchungen zu den strömungsmechanischen Gegebenheiten an der Ohrmuschel und den daraus resultierenden Schallentstehungsmechanismen durchzuführen. Aus den gewonnen Erkenntnissen werden später allgemeingültige Designvorschriften für zukünftige Hörgerätegenerationen erarbeitet.

Das Verbundprojekt mit dem Titel „Adjungierte Optimierungsmethoden in der Fluidsystemtechnik“ hat zum Ziel die adjungierten Simulationsmethoden zur Geometrieoptimierung weiterzuentwickeln und für die Industrie nutzbar zu machen. Die Herausfordung des Projektes besteht insbesondere in der Betrachtung gekoppelter Probleme. Zum einen sollen Probleme der Hydrodynamik gekoppelt mit dynamscher Strukturanregung und zum anderen die Kopplung zur Wärmeübertragung betrachtet werden. Ziel ist es Komponenten der Fluiddynamik wie z.B. Ventile und Wärmeübertrager effizienter und langlebiger zu gestalten und deren Entwicklung so weit wie möglich auf computergestützte Methoden zu verlagern. Projektpartner sind der Lehrstuhl für Scientific Computing der Technische Universität Kaiserslautern, der Lehrstuhl für Statik der Technischen Universität München, die Robert Bosch AG, die Bosch-Rexroth AG sowie die Kraftewerks- und Anlagen-Engineering GmbH.

Diese beiden Projekte ermöglichen dem Lehrstuhl neben der Ausweitung von Know-How auch die Ausschreibung von zukünftigen Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten und kommen somit auch den Studierenden und der Lehre zugute.