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Modulares Equipment für die energieeffiziente Produktion

Triplex-Membranpumpe mit modifizierter Rohrleitungsführung

Der aktuelle Trend, neue Produktionslinien immer schneller in den Regelbetrieb nehmen zu können, führt zu einem stetig wachsenden Druck auf die chemische Prozessindustrie. Zudem steigen die Anforderungen an die Energieeffizienz dieser Anlagen, sowohl aufgrund des globalen Wettbewerbs wie auch gesetzlicher Vorgaben. Um diesen gestiegenen Anforderungen gerecht werden zu können, erfordert es eine verbesserte Herangehensweise an die Anlagenauslegung. Im Rahmen des ENPRO Forschungsverbunds wird hierfür ein Ansatz entwickelt, der auf Modularisierung und Austauschbarkeit verschiedener Komponenten basiert.

Die Arbeiten am iPAT im Rahmen dieses Vorhabens konzentrieren sich auf die Modularisierung von unterschiedlichen Pumpentypen. Je nach benötigten Prozessparametern erzielen verschiedene Pumpentypen (z.B. Kreiselpumpen, Exzenterschneckenpumpen, Membranpumpen) unterschiedlich gute Ergebnisse bezüglich der Energieeffizienz. Jedoch besteht bisher das Problem, dass ein Austausch der Pumpe oftmals mit weitreichenden Änderungen am Gesamtsystem verbunden ist. Die Ursachen hierfür beginnen bereits damit, dass es keine einheitliche Anschlussgeometrie der verschiedenen Pumpentypen gibt. Zudem besitzen unterschiedliche Pumpentypen auch unterschiedliche Charakteristiken bezüglich ihrer Förderungseigenschaften, die es zu beachten gilt.

Im Rahmen des ENPRO Forschungsverbundes nehmen die am Projekt beteiligen Herstellerfirmen verschiedener Pumpentypen nun Änderungen an ihren Pumpen vor. In einem ersten Schritt werden hierfür die Pumpen mit einer einheitlichen Anschlussgeometrie versehen. Diese modifizierten Pumpen werden anschließend an einer Testanlage des iPAT auf ihre Charakteristiken untersucht. Außerdem werden zusätzliche Möglichkeiten untersucht, wie sich die Erfassung des Betriebszustands der Pumpe sowie deren Austauschbarkeit weiter verbessern lässt.

Ein wichtiger Aspekt, der für die Austauschbarkeit betrachtet werden muss, sind die Pulsationen die von unterschiedlichen Pumpentypen in unterschiedlicher Ausprägung produziert werden. Hierfür werden für die unterschiedlichen Pumpentypen speziell an ihre jeweiligen Eigenheiten angepasst Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Ziel ist es, die vorhandenen Pulsationen der verschiedenen Pumpentypen auf ein einheitlich minimales Niveau abzusenken.

Projektbearbeitung:

Dominik Haspel, M. Sc.

  • Tätigkeit: Wiss. Mitarbeiter
  • Adresse:
    Raum 1.634
  • Telefonnummer: +49 9131 85-29460
  • E-Mail: has@ipat.fau.de