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Entwicklung und Aufbau eines Versuchsstandes für einen innovativen inline Pulsationsdämpfer für Hygieneanwendungen

Abbildung 1: Technikumsanlage zur Herstellung von Joghurt unter Beschallung

Hintergrund: In fermentierten Milchprodukten wie Joghurt wirken sich verschiedene technologische Parameter auf die Bildung von kolloidalen Partikeln aus. Solche Partikel sind unerwünscht, da sie vom Verbraucher als unangenehm im Mund wahrgenommen werden und das Aussehen des Produktes negativ beeinflussen. In Unternehmen wird bei ansonsten konstanten Prozessbedingungen in manchen Chargen eine vermehrte Partikelbildung festgestellt, welche durch bisherige Erkenntnisse nicht erklärt werden kann. Durch die kontinuierliche Produktion in großen Fermentationsbehältern kommt es zum Eintrag von Schwingungen in die Fermentationstanks. Diese gehen meist von pulsationsbehafteten Pumpen aus.

Abbildung 2: Kommerziell erhältlicher inline Pulsationsdämpfer

Um diese Pulsationen zu verringern wurde am iPAT ein innovatives Konzept für einen inline Pulsationsdämpfer entwickelt. Dieser soll für Anwendungen in der Lebensmittelbranche angepasst, entworfen und anschließend in einer Versuchsanlage getestet werden. Die Arbeit umfasst somit konzeptionelles Arbeiten, das Zeichnen in CAD (z.B. SolidEdge) und handwerkliche Arbeiten beim Aufbau des Versuchsstandes.

Aufgabenstellung:

  • Erstellen eines Konzepts für die Anpassung des Dämpfers
  • Zeichnung und Fertigung (Auftrag) des Dämpfers
  • Aufbau Versuchsstand
  • Erste Messunge

Beginn: ab sofort

Betreuer:

Dipl.-Ing. Philipp Temme

  • Tätigkeit: Wiss. Mitarbeiter
  • Adresse:
    Raum 1.574
  • Telefonnummer: +49 9131 85-29462
  • E-Mail: tm@ipat.fau.de