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Ermittlung der Herstellkosten eines mikroverkapselten Pflanzenschutzmittels mittels Sprüherstarrung

Anlagenbild

Motivation

Die Mikroverkapselung stellt für Pflanzenschutzmittel einen neuen Formulierungstyp dar, der vor allem im Biolandbau zunehmend an Bedeutung gewinnt (https://www.fau.de/2019/10/news/wissenschaft/wirksamer-pflanzenschutz-fuer-bioweingueter/). An der Mikroverkapselung von Naturstoffen mittels Sprüherstarrung wurde am iPAT seit 2010 im Rahmen verschiedener FuE-Projekte erfolgreich geforscht. Hierzu wurde auch eine Anlage im Technikumsmaßstab aufgebaut. Nun gilt es die wirtschaftliche Seite der Mikrokapselproduktion genauer zu evaluieren, damit ab ca. 2022 die Produktion eines mikroverkapselten biologischen Pflanzenschutzmittels für den Weinbau erfolgen kann. Das Verfahren steht, viele Prozessparameter sind bereits bekannt und auch die chemische Zusammensetzung der Mikrokapseln sowie Preise für Rohstoffe liegen uns vor.

Mikroverkapselung von Naturstoffextrakten

Aufgabenstellung

  • Ermittlung der Herstellkosten für einen mikroverkapselten Süßholzextrakt an der bestehenden Anlage.
  • Vergleich verschiedener Szenarien: Produktion in kleinem Maßstab an der FAU, Scale-up des Verfahrens, Herstellkosten bei Verlegung der Produktion an einen externen Standort.

Beginn: ab sofort

Betreuer:

Dr. Michael Krenz

Koordination Studiengang IPM
Raum: Raum 1.524

Dr. rer. nat. Stefan Schwab

Agrolytix GmbH
Raum: Raum 1.559a