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Evaluation der Scher- und Pulsationswirkung an Pumpenköpfen für die Lebensmittelindustrie

Hintergrund: In der Lebensmittelindustrie kommen spezielle Pumpen zum Einsatz. Neben der Tauglichkeit der Materialien sind auch Eigenschaften wie geringe Pulsationen und Scherwirkung der Pumpe Auswahlkriterien für den entsprechenden Prozess. Die Sinuspumpe ist eine in der Lebensmittelindustrie weit verbreitete Pumpe, welche  diese Kriterien erfüllt. Trotzdem werden auch diese Pumpen stetig weiterentwickelt. Das Ziel der Weiterentwicklung sind meist eine weitere Verringerung der Pulsation oder der Scherung des geförderten Fluids.

Am Lehrstuhl für Prozessmaschinen und Anlagentechnik entsteht eine Anlage zur Pulsations- und Schwingungsmessung an Pumpen. An dieser sollen zwei verschiedene Pumpenköpfe einer Sinuspumpe der Firma MasoSine vermessen und miteinander verglichen werden. Ein Pumpenkopf entspricht der Standartausführung, der zweite ist auf Scherwirkung und Pulsation hin optimiert worden. Um die Scherwirkung zu evaluieren soll zusätzlich ein Langzeitversuch mit Viskositätsmessungen des Mediums durchgeführt werden.

Die Arbeit findet in Zusammenarbeit mit der Firma MasoSine bzw. Watson Marlow statt. Deswegen muss im Vorfeld eine Geheimhaltungserklärung unterschrieben werden, um diese Arbeit durchzuführen.

Aufgabenstellung:

  • Hilfe beim Auf- und Umbau der Prüfanlage
  • Gestaltung und Durchführung von Testläufen zu grundlegenden Parametern der Pumpe
  • Untersuchung der Scherwirkung in Langzeitversuchen
  • Schriftliche Dokumentation der Arbeit

Beginn: ab März 2019

Betreuer:

Philipp Temme

Wiss. Mitarbeiter